Die wichtigste Software in deinem Betrieb ist eine Tabelle, die nur einer versteht
Sie ist über Jahre gewachsen, sie funktioniert, und sie ist dein größtes stilles Risiko. Wir überführen sie in ein Werkzeug, das mehrere Leute gleichzeitig nutzen können, das eine Historie hat und das auf Knopfdruck aktuelle Zahlen zieht, statt auf sie zu warten.
Fünf Sätze, die in jedem Betrieb mit diesem Problem fallen
- „Das kann nur der Kollege, der hat die Datei gebaut.“
- „Bitte nicht gleichzeitig reingehen, sonst ist sie kaputt.“
- „Es gibt drei Versionen, die aktuelle liegt auf seinem Desktop.“
- „Die Preise der Wettbewerber schauen wir einmal im Quartal nach, wenn wir dazu kommen.“
- „Wir wissen nicht, wer das im Mai geändert hat.“
Jeder dieser Sätze beschreibt dasselbe: Betriebswissen steckt in einer Datei statt in einem System. Solange nichts passiert, ist das bequem. Wenn die Person geht oder die Datei bricht, steht ein Teil des Geschäfts.
Kein großes ERP. Ein Werkzeug, das genau eine Sache richtig macht
- Deine Logik bleibt deine Logik. Wir lesen die Tabelle, holen die Regeln heraus und schreiben sie sauber auf. Dieser Schritt allein ist für viele Betriebe schon der halbe Wert, weil das Wissen zum ersten Mal dokumentiert ist.
- Oberfläche statt Formelwust. Eingeben, rechnen, Ergebnis sehen. Auf dem Rechner und auf dem Handy, mehrere Personen gleichzeitig, mit Rechten und mit Historie: wer hat wann was geändert.
- Daten kommen von selbst rein. Wenn deine Kalkulation von Fremddaten abhängt, etwa öffentlich einsehbaren Wettbewerbspreisen, Materialindizes oder Wechselkursen, holt das Werkzeug sie regelmäßig ab, statt dass jemand sie abtippt.
- Vorschlag, nicht Automatik. Das System schlägt vor, dein Fachmann sieht drauf und gibt frei. Genau dieser Prüfschritt ist der Grund, warum solche Werkzeuge im Betrieb akzeptiert werden.
Preispflege im Handel
Ein Händler kalkuliert seine Verkaufspreise seit Jahren in einer Tabelle, die ein Mitarbeiter gebaut hat. Die Preise der Mitbewerber schaut er unregelmäßig von Hand nach. Das Ergebnis sind Positionen, die zu teuer sind und liegen bleiben, und Positionen, die zu billig sind und Marge kosten, beides unbemerkt.
Nach dem Umbau zieht das Werkzeug die öffentlich sichtbaren Preise der relevanten Anbieter täglich, rechnet die hinterlegte Logik darüber und legt dem Mitarbeiter morgens eine Liste mit Vorschlägen vor. Er prüft, hakt ab, fertig. Aus einer halben Woche im Quartal wird eine Viertelstunde am Tag, und die Preise sind zum ersten Mal aktuell.
Zur Einordnung: automatisiert abgerufen wird nur, was öffentlich zugänglich ist, und nur so, wie es die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Quelle zulassen. Was rechtlich geht und was nicht, klären wir vor dem Bauen, nicht danach.
Basis
Eine Tabelle, eine Logik, bis fünf Personen. Weboberfläche, Rechte, Historie, Export nach Excel und PDF. Datenimport aus deinen bestehenden Dateien. Richtwert drei bis vier Wochen.
2.900 €
einmalig Setup, danach 99 € im Monat für Hosting, Sicherung, Überwachung und Pflege
Pro
Mehrere Tabellen oder Datenquellen, automatischer Abruf externer Daten, Rollen und Freigabewege, Auswertungen. Für Betriebe, bei denen an der Tabelle die Marge hängt.
4.900 €
einmalig Setup, danach 189 € im Monat
Was die Alternative kostet
Fertige Datenbank-Plattformen wie Ninox oder Zoho Creator liegen je nach Paket bei etwa 8 bis 25 € je Nutzer und Monat, bei SeaTable und Baserow gibt es kostenlose Einstiege mit EU-Hosting. Wenn du selbst bauen kannst und willst, ist das der günstigere Weg, und ich sage dir das auch im Gespräch.
Was diese Plattformen nicht mitliefern, ist die eigentliche Arbeit: die Regeln aus deiner gewachsenen Datei herausholen, verstehen und aufschreiben. Genau dafür ist dieses Angebot da. Ab etwa vier Nutzern liegt der Runline-Betriebsbeitrag zudem unter dem Plattform-Abo, weil er je Betrieb gilt und nicht je Kopf.
Ab 5.000 € Projektwert gilt: erst Prototyp, dann Festpreis.
Erster Schritt ist immer ein Blick in die echte Datei. Danach weißt du, was machbar ist, was es kostet und wie lange es dauert. Der Blick selbst kostet nichts.
Wann du die Tabelle behalten solltest
- Wenn genau eine Person damit arbeitet, sie gut funktioniert und niemand sonst je ran muss. Dann ist Excel das richtige Werkzeug.
- Wenn sich die Logik alle paar Wochen grundlegend ändert, weil das Geschäft noch im Finden ist. Erst stabil werden, dann bauen.
- Wenn dein ERP die Funktion eigentlich schon hat und nur niemand sie eingerichtet hat. Das sage ich dir, auch wenn es mich einen Auftrag kostet.
Häufige Fragen
Kommen wir noch an unsere Daten?
Jederzeit. Export nach Excel und CSV ist Standard, die Datenbank gehört dir. Es gibt kein Format, aus dem du nicht wieder herauskommst.
Wo laufen die Daten?
Auf einem Server in Deutschland, verschlüsselt, mit täglicher Sicherung. Auf Wunsch auch bei dir im Haus.
Steckt da überhaupt KI drin?
Nur dort, wo sie etwas kann, das Regeln nicht können: unstrukturierte Texte lesen, Positionen zuordnen, Auffälligkeiten erklären. Die Kalkulation selbst rechnet deterministisch. Eine Preisformel gehört nicht in ein Sprachmodell, sie gehört in Code.
Muss mein Team umlernen?
Wenig. Die Oberfläche wird entlang eurer gewohnten Reihenfolge gebaut, nicht entlang einer fremden Logik. Einweisung ist enthalten.
Tabelle ansehen lassen
Schick mir die Datei oder einen anonymisierten Ausschnitt. Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden.