RATGEBER · KOSTEN

Was kostet eine professionelle Webseite für KMU?

Preisfaktoren, ehrliche Spannen und die Kostenfallen, die dir kein Verkäufer erzählt — damit du Angebote wirklich vergleichen kannst.

Die ehrliche Antwort vorweg: Es gibt keinen Einheitspreis. Aber es gibt nachvollziehbare Faktoren, klare Preisspannen je Anbietertyp — und ein paar Kostenfallen, die du kennen solltest, bevor du unterschreibst.

Wovon der Preis wirklich abhängt

Vier Faktoren bestimmen den Großteil der Kosten: der Umfang (One-Pager oder 15 Unterseiten?), die Funktionen (Kontaktformular reicht, oder brauchst du Terminbuchung, Rechner, Shop?), die Inhalte (lieferst du Texte und Fotos, oder müssen sie erstellt werden?) und die laufende Betreuung (Hosting, Updates, Änderungen).

Die drei Anbietertypen im Vergleich

1. Baukasten (Wix, Jimdo & Co.)

Monatlich günstig, dafür machst du alles selbst — und genau da liegt das Problem: Die meisten Baukasten-Seiten von Selbstständigen sehen nach Baukasten aus, laden langsam und tauchen bei Google kaum auf. Für den Start okay, als Aushängeschild eines wachsenden Betriebs selten.

2. Klassische Agentur

Agenturen rechnen meist nach Stundensatz ab. Projekte beginnen häufig im mittleren vierstelligen Bereich und wachsen gern — jede Änderung, jedes Abstimmungsmeeting kostet. Dafür bekommst du ein Team und Prozesse. Für Konzerne sinnvoll, für einen Handwerksbetrieb oft überdimensioniert.

3. Spezialisierte Anbieter mit Festpreis

Das Modell, mit dem auch wir arbeiten: ein fester Preis für ein klar definiertes Paket, schnelle Umsetzung, persönlicher Ansprechpartner. Du weißt vorher, was es kostet — und was du dafür bekommst. Unsere aktuellen Festpreise findest du transparent auf der Preisseite, eine unverbindliche Schätzung für dein konkretes Projekt liefert der Preis-Konfigurator in 30 Sekunden.

Faustregel: Eine professionelle Webseite ist kein Kostenpunkt, sondern eine Investition mit Rückfluss. Rechne selbst nach: Der ROI-Rechner zeigt dir, ab wie vielen zusätzlichen Anfragen sich deine Seite bezahlt macht.

Die 4 häufigsten Kostenfallen

  • Stundensatz ohne Deckel: „Nach Aufwand“ klingt fair, endet aber oft teurer als jeder Festpreis.
  • Lizenz- und Plugin-Kosten: Bei WordPress-Seiten kommen oft laufende Gebühren für Page-Builder, Formulare und Sicherheit dazu.
  • Vergessene Folgekosten: Hosting, SSL, Wartung, Updates — kläre vorher, was im Preis steckt. Bei uns ist das im Pflege-&-Hosting-Paket klar geregelt.
  • „SEO inklusive“ ohne Substanz: Eine Seite, die technisch nicht sauber ist, rankt nicht — egal was im Angebot steht. Prüfe Anbieter-Referenzen mit unserem kostenlosen Website-Audit.

Was du für dein Geld bekommen solltest — Checkliste

  • Mobil-optimiert und schnell (Ladezeit unter 2 Sekunden)
  • DSGVO-Grundlagen sauber: SSL, Impressum, Datenschutz, Cookie-Consent
  • Auffindbar: saubere Technik für Google und KI-Assistenten (Stichwort GEO)
  • Anfrage-Wege, die konvertieren: Formular, Terminbuchung, klare Handlungsaufforderungen
  • Eigentümerschaft: Domain und Inhalte gehören dir, nicht dem Anbieter

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Firmen-Webseite?

Je nach Anbietertyp sehr unterschiedlich: Baukasten ab wenigen Euro monatlich in Eigenarbeit, Festpreis-Anbieter im niedrigen vierstelligen Bereich, klassische Agenturen meist deutlich darüber. Entscheidend ist, was enthalten ist — Technik, Inhalte, DSGVO und Betreuung. Eine konkrete Schätzung liefert unser Preis-Konfigurator kostenlos in 30 Sekunden.

Warum sind die Preisunterschiede so groß?

Weil völlig unterschiedliche Dinge verkauft werden: Vorlagen-Design vs. Maßarbeit, Selbstbedienung vs. Komplett-Service, einmaliger Bau vs. laufende Betreuung. Vergleiche nie nur den Preis, sondern immer den Leistungsumfang.

Welche laufenden Kosten kommen auf mich zu?

Mindestens Domain und Hosting. Dazu je nach Modell Wartung, Updates und inhaltliche Änderungen. Kläre vor Vertragsschluss, was monatlich anfällt und was Änderungen kosten.

Lohnt sich eine professionelle Webseite für einen kleinen Betrieb überhaupt?

Wenn Kunden dich online suchen: ja. Schon wenige zusätzliche Anfragen pro Monat refinanzieren eine gute Seite meist innerhalb des ersten Jahres — rechne es mit dem ROI-Rechner für deine Zahlen durch.

Wissen, was DEINE Seite kosten würde?

Der Preis-Konfigurator gibt dir in 30 Sekunden eine unverbindliche Festpreis-Schätzung.

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